Pressemitteilungen
13. September 2011
BAB A1 Hamburg – Bremen
Der Verkehr rollt seit 10.09.2011 zwischen Kalbe und Heidenau auf dem neu hergestellten Teilabschnitt
Im Auftrag des Bundes baut die A1 mobil GmbH & Co. KG, Sittensen, die Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen – auch Hansalinie genannt – bis 2012 auf sechs Fahrstreifen auf einer Streckenlänge von insgesamt 72,5 km aus.
Am Samstag, den 10.09.2011, wurde der fünfzehnte der insgesamt 26 Teilabschnitte zwischen Kalbe und Heidenau, Fahrtrichtung Hamburg, mit einer Länge von rund sechs Kilometern für den Verkehr freigegeben.
Weitere fünf in 2011 fertiggestellte Teilabschnitte werden sukzessive ab der 40. Kalenderwoche folgen, so dass bis Jahresende 20 der 26 Teilabschnitte fertiggestellt sein werden. Den Verkehrsteilnehmern steht damit die gesamte Richtungsfahrbahn Hamburg noch in diesem Jahr komplett ausgebaut zur Verfügung.
Der Ausbau der letzten verbleibenden sechs Teilabschnitte in Fahrtrichtung Bremen erfolgt in 2012.
Bis Ende 2011 sind ca. 1,7 Mio. m² Fahrbahnfläche in Asphalt- und Betonbauweise hergestellt, 38 neue Brückenbauwerke über die A1 sowie alle 36 Brückenbauwerke unter der A1 in Fahrtrichtung Hamburg fertiggestellt.
Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bleibt bis zur endgültigen Fertigstellung der jeweiligen Teilabschnitte in den beidseitig ausgebauten Abschnitten eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h bestehen. In den Abschnitten mit Bautätigkeit gilt, wie zuvor auch, die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 km/h.
Die Projektgesellschaft bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und wünscht weiterhin gute Fahrt.
Weitere Informationen
Die Bundesautobahn 1 – Hansalinie – wird seit August 2008 bis Ende 2012 auf einer Länge von 72,5 km je Fahrtrichtung zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck bei Hamburg auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG durchgeführt, die von den Bauunternehmen Bilfinger & Berger, Mannheim, der internationalen Investmentgesellschaft John Laing sowie Johann Bunte, Papenburg, gebildet wird.
Als Konzessionsnehmer der Bundesrepublik Deutschland wird A1 mobil die Hansalinie nicht nur ausbauen, sondern bis zum Jahr 2038 auch betreiben. Finanziert wird das Projekt aus einem Anteil an den auf der Hansalinie anfallenden LKW-Mautgebühren. Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier großen Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, die vom Bundesverkehrsministerium und privaten Konzessionsnehmern im Rahmen eines Public Private Partnership-Projektes nach den Vorgaben des Bundes privat finanziert und betrieben werden.
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