Pressemitteilungen
14. Juli 2011
A 1 – Verkehrssicherheit auf der Hansalinie
Die mit den Jahren völlig überlastete, bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gebaute, Autobahn 1 wird bis Ende 2012 zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck von derzeit vier auf sechs Fahrspuren ausgebaut. Die Bauarbeiten gehen zügig voran, die einzelnen Bauabschnitte liegen voll im Zeitplan.
Die gesamte, auch für die Verkehrsteilnehmer anspruchsvolle Ausbaustrecke, ist unter Einhaltung der gültigen Richtlinien, in Baustellenabschnitte und dazwischenliegende Entlastungsstrecken aufgeteilt und mit allen vorgeschriebenen und sinnvollen Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet.
Allen Verkehrsteilnehmern stehen in den bereits endgültig ausgebauten Abschnitten komfortable Fahrbahnquerschnitte zur Verfügung.
Für die derzeit noch im Ausbau befindlichen Bauabschnitte wurden zur Erhöhung der Sicherheit vorab Fahrbahnverbreiterungen vorgenommen.
Zur Steigerung der Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer und im Interesse der Verkehrssicherheit wurde in Zusammenarbeit von A1 mobil, der Polizei und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Verden, ein Flyer "VORAUSCHAUEND FAHREN SICHERT LEBEN" gefertigt, der die Baumaßnahmen in Kürze beschreibt und das richtige Verhalten während der Fahrt durch Baustellen sowie bei Unfällen verdeutlichen soll.
Die Flyer finden Sie an den Tank- und Rastanlagen an den Informationstafeln, die die Verkehrsteilnehmer ebenfalls in kompakter Form über den Ausbau und die Bauleistungen informieren.
Weitere Informationen
Die Bundesautobahn 1 – Hansalinie – wird seit August 2008 bis Ende 2012 auf einer Länge von 72,5 km je Fahrtrichtung zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck bei Hamburg auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG durchgeführt, die von den Bauunternehmen Bilfinger & Berger, Mannheim, der internationalen Investmentgesellschaft John Laing sowie Johann Bunte, Papenburg, gebildet wird. Als Konzessionsnehmer der Bundesrepublik Deutschland wird A1 mobil die Hansalinie nicht nur ausbauen, sondern bis zum Jahr 2038 auch betreiben. Finanziert wird das Projekt aus einem Anteil an den auf der Hansalinie anfallenden LKW-Mautgebühren. Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier großen Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, die vom Bundesverkehrsministerium und privaten Konzessionsnehmern im Rahmen eines Public Private Partnership-Projektes nach den Vorgaben des Bundes privat finanziert und betrieben werden.