Pressemitteilungen
13. Dezember 2010
Winterdienst auf der Autobahn A1 zwischen Hamburg und Bremen: Rund um die Uhr im Einsatz
Sicherheit für alle auf der Hansalinie durch intensiven Winterdienst
Für einen reibungslosen Winterdienst auf dem rund 65 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Rade und Oyten sorgen rund um die Uhr insgesamt bis zu neun Winterdienstfahrzeuge mit qualifiziertem und gut gerüstetem Personal.
Über 1000 Tonnen Salz und 100 Kubikmeter Sole wurden auf dem Betriebshof in Sittensen und auf dem Stützpunkt in Bockel eingelagert. Mit der Feuchtsalztechnologie werden "vorbeugende" Streueinsätze durchgeführt, die eine Glättebildung oftmals verhindern oder zumindest ihre Auswirkungen auf den Verkehr ab-schwächen. Für den unmittelbaren und sukzessiven Salznachschub ist gesorgt. Die A1 mobil ist somit bestens für die harte Winterzeit gerüstet um für die Verkehrsteilnehmer den Weg frei zu machen.
Bei den Einsätzen stehen neben der Sicherheit auch die Umweltgesichtspunkte im Vordergrund. Die Maxime lautet: So viel Salz wie nötig, so wenig wie möglich.
Für einen wirksamen und wirtschaftlichen Winterdienst ist eine möglichst frühzeitige Kenntnis des zu erwartenden Wetters von entscheidender Bedeutung. Der auf der Autobahn eingerichtete Kontrolldienst, die Wetterradarbilder sowie die kurz- und mittelfristigen Straßenzustands- und Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes stehen der A1 mobil zur Verfügung und dienen einem optimierten und durchgeplanten Winterdiensteinsatz.
Um die A1 zwischen Hamburg und Bremen schnee- und eisfrei zu halten, erfolgt eine enge Abstimmung zwischen dem privaten Partner - der A1 mobil - und den benachbarten Autobahnmeistereien in Hittfeld und Oyten.
Der Winterdienst und das Verhalten des Verkehrsteilnehmers müssen sich jedoch ergänzen. Die Verkehrsteilnehmer können einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit im Winter leisten.
Durch das rechtzeitige Ausrüsten der Fahrzeuge mit wintertauglicher Bereifung sowie ein den winterlichen Fahrbahnverhältnissen angepasstes Fahrverhalten wird die Verkehrssicherheit für alle nachhaltig verbessert.
Seit November 2010 fließt der Verkehr in 7 der 13 Teilabschnitte komplett auf dem neuen sechsstreifigen Fahrbahnquerschnitt. Der Ausbau der verbliebenen sechs Abschnitte erfolgt in den Jahren 2011 und 2012 und wird termingerecht fertiggestellt.
Die Bundesautobahn 1 – Hansalinie – wird seit August 2008 bis Ende 2012 auf einer Länge von 72,5 km zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck bei Hamburg auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG durchgeführt, deren Gesellschafter das Bauunternehmen Bilfinger & Berger, die internationale Investmentgesellschaft John Laing sowie das Bauunternehmen Johann Bunte sind. Als Konzessionsnehmer der Bundesrepublik Deutschland wird A 1 mobil die Hansalinie nicht nur ausbauen, sondern auch bis zum Jahr 2038 betreiben. Finanziert wird das Projekt aus einem Anteil an den auf der Hansalinie anfallenden LKW-Mautgebühren. Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier großen Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, die nach Vorgaben des Bundes von privaten Konzessionsnehmern im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Projektes privat finanziert und betrieben werden.
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