Pressemitteilungen
22. Oktober 2010
A1 - Halbzeitbilanz: 7 der 13 Teilabschnitte fertig gestellt
Der Verkehr rollt noch im Oktober 2010 in den ersten Abschnitten aus sechs Fahrstreifen
Im Auftrag der Bundes baut die A1 mobil GmbH & Co. KG, Sittensen, die Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen – auch Hansalinie genannt - bis 2012 auf sechs Fahrstreifen aus. Bereits jetzt sind 7 der 13 Teilstücke fertig gestellt und der Verkehr fließt in den ersten Abschnitten noch im Oktober auf einer der am stärksten befahrenen Autobahnen in Deutschland sechsspurig.
Am Freitag, den 22.10.2010 wird in Höhe Oyten der erste fertig gestellte sechsstreifige Abschnitt mit einer Länge von mehr als 5 Kilometern für den Verkehr freigeben. Am Samstag, den 23.10.2010, folgt dann der 6 Kilometer lange Abschnitt bei Rade. Die weiteren Bauabschnitte werden sukzessive ab der 43. Kalenderwoche freigegeben.
Zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bleibt bis zur endgültigen Fertigstellung der jeweiligen Anschlussstrecken in den jetzt freigegebenen Abschnitten eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h bestehen. In den Abschnitten mit Bautätigkeit gilt wie zuvor auch 80 km/h.
Der Ausbau der verbliebenen 6 Abschnitte erfolgt in den Jahren 2011 und 2012.
In den vergangenen beiden Jahren wurden mehr als 1,4 Mio. m² neuer Fahrbahnfläche in Asphalt- und Betonbauweise hergestellt, 19 neue Brückenbauwerke über die A1 und 16 neue Unterführungsbauwerke unter der A1 realisiert. In den Jahren 2011 / 2012 sind weitere 39 Brückenbauwerke neu zu errichten. Für viele dieser Bauwerke ist der Baustart bereits erfolgt.
Unser Ziel bleibt es, Einschränkungen für die Autofahrer so gering wie möglich zu halten. Daher wurden seit Mitte 2010 die Fahrspuren in den neuen Baustellenbereichen vor der baubedingten Verkehrsumleitung verbreitert.
Die Bundesautobahn 1 – Hansalinie – wird seit August 2008 bis Ende 2012 auf einer Länge von 72,5 km zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck bei Hamburg auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG durchgeführt, deren Gesellschafter das Bauunternehmen Bilfinger & Berger, der internationalen Investmentgesellschaft John Laing sowie das Bauunternehmen Johann Bunte sind. Als Konzessionsnehmer der Bundesrepublik Deutschland wird A 1 mobil die Hansalinie nicht nur ausbauen, sondern auch bis zum Jahr 2038 betreiben. Finanziert wird das Projekt aus einem Anteil an den auf der Hansalinie anfallenden LKW-Mautgebühren. Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier großen Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, die nach Vorgaben des Bundes von privaten Konzessionsnehmern im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Projektes privat fi-anziert und betrieben werden.
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