Pressemitteilungen
15. September 2010
A1 Hamburg-Bremen:
- Offenporiger Asphalt-Belag zwischen Bremer Kreuz und Oyten erfolgreich erneuert
- Projekt liegt zur Halbzeit voll im Plan
Sittensen. Der lärmmindernde offenporige Asphaltbelag (OPA) in Höhe Oyten wurde vom 10.09 bis 14.09.2010 zwischen dem Bremer Kreuz und Oyten erfolgreich erneuert. In den kommenden Wochen werden die Markierungsarbeiten durchgeführt. Bereits in der zweiten Oktoberhälfte wird der gesamte, rund 5 km lange Abschnitt mit dem lärmmindernden Belag endgültig für den 6-streifigen Verkehr (3 Streifen in jede Richtung) freigegeben werden.
Nach 2 Jahren Bauzeit sind insgesamt rund 60% des Ausbaus des privat finanzierten und betriebenen (Public Private Partnership – PPP) Projektes, der A1 Hamburg – Bremen, fertiggestellt. Die Erneuerung des schadhaften OPA-Belages konnte damit ohne Auswirkung auf die Bauzeit in den Bauablauf integriert werden.
Der Einbau des offenporigen Asphaltes erfolgte mit zwei Asphaltfertigern über eine Fahrbahnbreite von 14,50 m. Pro Tag wurden bis zu 3000 Tonnen Asphalt eingebaut und bis zu 2 Kilometer Strecke fertiggestellt. Die Erneuerung des OPA-Belages zwischen Posthausen und Stuckenborstel ist in der letzten Septemberwoche 2010 vorgesehen. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch möglich.
Die Erneuerung wurde erforderlich, da Anfang des Jahres auf einem insgesamt acht Kilometer langen Teilstück Schäden am offenporigen Asphalt bei dem Ausbau der A1 zwischen Hamburg und Bremen aufgetreten waren. Die Ursachen konnten durch ein Gutachten der TUD (Technische Universität Darmstadt) geklärt werden. Die Rückschlüsse aus diesem Gutachten wurden bei der aktuellen Erneuerung berücksichtigt.
Für die Erneuerung der OPA- Flächen entstehen weder dem Steuerzahler noch der Projektgesellschaft Kosten.
Die Projektgesellschaft bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmern für das Verständnis und die Geduld und wünscht weiterhin eine gute und sichere Fahrt.
Die Bundesautobahn 1 – Hansalinie – wird seit August 2008 bis Ende 2012 auf einer Länge von 72,5 km zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck bei Hamburg auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG durchgeführt, deren Gesellschafter das Bauunternehmen Bilfinger & Berger, der internationalen Investmentgesellschaft John Laing sowie das Bauunternehmen Johann Bunte sind. Als Konzessionsnehmer der Bundesrepublik Deutschland wird A 1 mobil die Hansalinie nicht nur ausbauen, sondern auch bis zum Jahr 2038 betreiben. Finanziert wird das Projekt aus einem Anteil an den auf der Hansalinie anfallenden LKW-Mautgebühren. Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier großen Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, die nach Vorgaben des Bundes von privaten Konzessionsnehmern im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Projektes privat finanziert und betrieben werden.
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