Pressemitteilungen
10. August 2010
Breitere Fahrspuren auf der Hansalinie
Deutlich weniger Unfälle
Die Bauarbeiten auf der Bundesautobahn 1, „Hansalinie“ zwischen dem Bremer Kreuz und dem Autobahndreieck Buchholz bei Hamburg gehen weiter zügig voran. Seit Anfang 2010 werden die Fahrspuren in den neuen Baustellenbereichen bereits vor der baubedingten Verkehrsumleitung verbreitert. Damit stehen den Verkehrsteilnehmern seit Jahresbeginn durchgehend breitere und damit sichere Fahrspuren zur Verfügung.
Ein Ergebnis der Fahrspurverbreiterungen sind deutlich gesunkene Unfallzahlen. Während noch 2009 viele sogenannte Bagatellschäden wie abgefahrene Spiegel oder Lackschäden durch Berührungen der Mittelleitplanke oder beim Überholen von LKW entstanden waren, ist die Zahl dieser Unfälle nach Angaben der Polizei seit Anfang 2010 ganz erheblich gesunken. Insgesamt liegen die Unfallzahlen auf der Hansalinie nun wieder auf dem Niveau von vor Beginn der Baumaßnahmen.
Die Bundesautobahn 1 – Hansalinie – wird seit August 2008 bis Ende 2012 auf einer Länge von 72,5 je Fahrtrichtung km zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck bei Hamburg auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert. Die Baumaßnahmen werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil GmbH & Co. KG durchgeführt, die von den Bauunternehmen Bilfinger & Berger, Mannheim, der internationalen Investmentgesellschaft John Laing sowie Johann Bunte, Papenburg gebildet wird. Als Konzessionsnehmer der Bundesrepublik Deutschland wird A 1 mobil die Hansalinie nicht nur ausbauen, sondern bis zum Jahr 2038 auch betreiben. Finanziert wird das Projekt aus einem Anteil an den auf der Hansalinie anfallenden LKW-Mautgebühren. Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier großen Ausbauvorhaben der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland, die vom Bundesverkehrsministerium und privaten Konzessionsnehmern im Rahmen eines Public-Private-Partnership-Projektes nach den Vorgaben des Bundes privat finanziert und betrieben werden.
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