Die BAB 1 zwischen Hamburg und Bremen wird sechsspurig – Privates Konsortium wird den Ausbau in Rekordzeit schaffen
Die BAB 1 – auch Hansalinie genannt – ist eine der meist befahrenen Autobahnen in Deutschland. Seit August 2008 wird sie bis Ende 2012 auf einer Gesamtlänge von 72,5 km zwischen dem Bremer Kreuz und dem Buchholzer Dreieck auf insgesamt sechs Fahrspuren erweitert.
Der Ausbau erfolgt im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland. Die Arbeiten werden von der privaten Projektgesellschaft A1 mobil durchgeführt.
Die A1 mobil wird die Hansalinie nicht nur in Rekordzeit ausbauen, sondern auch bis zum Jahr 2038 betreiben und erhalten. Die Auftragsvergabe des Bundes an eine private Projektgesellschaft, die den Ausbau der Autobahn nicht nur durchführt, sondern ihn auch finanziert, wird als public-private-partnership (ppp)" bezeichnet. Ein solches Projekt ermöglicht die schnelle, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Erweiterung der öffentlichen Infrastruktur auch in Zeiten begrenzter öffentlicher Mittel und bringt speziell bei der bisher völlig überlasteten Hansalinie einen hohen volkswirtschaftlichen Nutzen.
Refinanziert wird das Vorhaben aus einem Anteil an den auf der Autobahnstrecke anfallenden LKW-Mautgebühren, die die Projektgesellschaft erhält.
Der Ausbau der Hansalinie ist eines von derzeit vier Pilotprojekten zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland.